theoretische grundlagen:
Eigentlich kamen auch da vorläufig keine neuen themen dazu,
denn schliesslich galt es nun die besprochenen punkte, schultervor, rechter hinterhuf unter den schwerpunkt drehen, ruhige haltung im oberkörper,hände zusammen, beine entspannt am pferd halten usw, so gut als möglich umzusetzen.
Führen und Longieren:
Anna, war zu beginn kaum zu bewegen, sehr taktlos trottete sie hinter mir her, statt neben mir einige runden im innenhaof zu machen.
Meinen akustischen aufforderungen waren wohl nicht ganz so überzeugend wie die peitshenhiebe, doch auch die vermochten Anna nicht aus ihrem gemächlichen gang zu erschrecken.
So konnte das nicht weitergehen und wir nahmen die dame an die longe wo sie erneut fast einzuschlafen drohte. Wir liessen sie dann einige runden in ihrem schritt gehen, in der hoffnung sie würde unsere wünsche erhöhren, doch mit dieser taktik war bei ihr heute nichts zu gewinnen.
Nun wurde mir durch Annas trägheit jedoch ein weiterer punkt in sachen longieren beigebracht. Ein einmaliges deutliches auffordern mit gerte und kräftiger, bestimmter stimme, zeigt dem pferd deutlich was wir von ihm verlangen und schien tatsächlich die müden knochen dauerhaft zu wechken.
Anna trabte flott und begann sich nach und nach zu lösen wobei die linke hinterhand viel besser in schwung kam als die rechte.
Anschliessend gymnastizierten wir die hinterhand indem wir sie seitwärtz im kreis bewegten.
Als ich Anna, dann wieder führte, mit sattel und zaum, bewegte sie sich besser, jedoch ihre rechte seite war eher unbeweglich. Beim aufsteigen merkte ich dass sie verspannt war, körperangst d.h.
irgend etwas verspannte sich weil sonst schmerzen durch das gewicht des reiters verursacht würden.
Anschliessend übergab ich Anna an Frau Sander, die sie einige runden im hof führte. Sie bemerkte, dass Anna die bauarbeiten ausserhalb des innenhofes zusätzlich verunsicherten. Frau Sander stieg auf und versuchte die hinterhand zu lösen. Der gang war immer noch sehr gemächlich, doch anna begann sich langsam zu lösen.
Ich stellte sie weg um sie dann am abend noch einmal hervor zu holen.
Als nächstes gingen wir zu dritt, mit longier peitschen, auf den grossen platz wo wir Falada und Walk on Top etwas aufscheuchten.
Wir stellten uns in eine reihe und liessen die beiden einmal so richtig in den galopp gehen um sich zu lösen. Hauptsächlich aber damit die beiden sich anschliessend an der longe etwas besser beherschen und sich nicht in etwas hineinzusteigern brauchen.
Ich war anfangs etwas beeindruckt von der kraft die in den beiden steckt und da der platz ein relativ harter lehmiger boden hat, kamen die hufschläge einem rollenden donner gleich. Nach gut 5-10min nahmen wir die beiden in den trab und zum schluss longierte ich Falada in schrit und trab an der langen longe in beide richtunegen.
Sie gehorchte mir sehr sehr gut und es war eine grosse freude mit ihr zu arbeiten, da sie mich am tag zuvor im innenhof so erschrak mit ihrem auftritt.
Abschnauben, abhusten, kopf am bei kratzen, schweif und hals gehoben.
Pepita, führte ich an der halben longe im innenhof, wobei sie anfangs noch nicht gut gehorchte, hauptsächlich auf grund meiner verhaltenheit mit meinen hilfsmitteln.
Als ich die zeichen etwas deutlicher gab und klar machte, wer von wem was nachzumachen hat, war auch sie eine tolle schülerin, von der ich viel lernte.
Unheimlich aufmerksam, tolle wechsel von trab zu schritt, in beide richtungen, der rechte hinterhuf lief gut unter den schwerpunkt, sehr taktvoll für mein laien auge.
Praktische erfahrung.
Ich holte mir Anna aus der box zurück, sattelte und zäumte sie, beim aufsteigen wurde mir noch geholfen, das voran treiben mit den beinen ist immer noch nicht ganz konsequent von meiner seite her. Das aufrichten des becken sollte sich langsam verinnerlicht haben.
der fall der beine und die absätze entfand ich als entspannter und somit als gut, wobei die beine bestimmt noch etwas nach hinten gehen müssten.
Eine tolle erfahrung war das steuern aus dem gesäss. Als ich meine hände fast von den zügeln befreit hielt, mir vorstellte, dass pferd besässe die einzigen beine die mich tragen könnten, ging das pferd genau (wirklich erstaunlich exakt) auf der linie welche ich gedanklich und optisch anvisierte.
Mein grosses problem ist die stellung der hand.
Das zusammen halten, die richtige höhe die ich immer wieder nach oben korrigieren muss, das ruhig halten vor dem bauch. Ich denke die ellbogen sind nicht schlecht.
Leider kann ich nicht sagen woher die probleme mit dem zusammen halten der hände kommt, das einzige was mir einfällt ist das gefühl eine besserer balance durch eine breitere handstellung zu erlangen, wobei ich das gleichgewicht durch mein gesäss finden müsste.
dimanche 18 mars 2007
4.tag
theoretische grundlagen
Davon gab es heute eigentlich nur ein repetitorium während des mittagesssen, wobei ich mir die begriffe “innere” und “äussere” seite des pferdes einprägen musste.
Weiter fand ich gut nochmals über den ruhepunkt des pferdes zu sprechen, da dieser eben empfänglich für die signale die vom gesäss des reiters kommen ist.
Der aufrechte sitz des reiters ist ebenfalls sehr zentral für diese impulsübertragung, da die nervenstränge die aus der wirbelsäule laufen durch den geraden aufrechten sitz ungehindert in den rumpf
des reiters führen und meiner meinung nach dann auch im zusammenhang stehen mit den seitlich angelegten ellbogen die durch die verlägerung der unterarmen und handgelenke die hände kontrolieren die die zügel führen.
Praktische erfahrung
Anna, deren gang nicht der schnellste ist, war auch heute während des führens bevor sie geritten wurde sehr auf meine aufforderungen angewiesen um konstant vorwärts zu gehen.
Der hintere linke huf positionierte sich sehr gut unter dem schwerpunkt und zeitweise tat dies der rechte hinter huf dem linken gleich. Fortschritt!!
Nicht immer, aber durchaus war dies heute beim führen an der halben longe deutlich erkennbar.
Mein ritt, nach meinem empfinden. Das aufsteigen war heute wieder etwas hektischer wie gestern, dabei verrutsche angeblich auch der sattel etwas. Ich brauchte dann ein moment um das becken aufzurichten, wobei ich an das wasserbecken dachte welches gerade zu stehen hat damit das wasser drinnen bleiben kann, also becken nicht nach vorne schieben, denn sonst schwapt das wasser über.
Als ich dann plötzlich ohne führung dahin schritt, bemerkte ich die bequemlichkeit Annas und musste anfangen mit den waden Anna zu treiben. ( habe ich das recht verstanden? die waden sind gut, da sie auf die natürlichen reflexzoneneinwirken, hingegen die absätze sollten wir nicht gebrachen die sind etwas für grobiane)
Auch hier war der vergleich mit dem fass welches ich einzurahemen haben mit den schenkeln, ohne zu krampfen, eine tolle vorstellung die mir half für die umzusetzung.
Wobei ich sagen muss, dass mir dies nicht immer ganz gelang und anna sich nur langsam, dafür konstant aus ihrer trägheit befreien konnte.
Die beine die nun eine aufgabe hatten mussten aber um den gleichen erholsamen fall zu erlangen, den ich ausser ordentlich positv empfinde, den kompromiss eingehen zwischen dem waden
anlegen und lockerbleiben.
Durch diese leider noch zwiegespaltene aufgabe ergab sich sichtlich unruhe die Anna etwas verwirrte und zeitweise ein schneckentempo verursachte die die römer heute noch nicht in der schweiz hätten ankommen lassen.
Die haltung in den steigbügel machten auf mich einen ziemlich guten eindruck, die verkrampfung der beine, durch das anlegen der waden, fand auch eher in den waden selbst und manchmal im oberschenkel statt.
Das becken vermochte ich auch noch nicht so ruhig am sattel zuhalten wie am tag zuvor wo das pferd noch an der leine geführt wurde.
Da muss ich mich vielleicht noch etwas mehr auf die stützenden gesässmuskeln konzentrieren.
Die hände und der steuervorgang.
Als ich aufgefordert wurde die hände in der mitte vor mir zusammen zuhalten, bemerkte ich, dass mit dem eindrehen der handgelenke und die ringfinger steuerung von dieser stellung wesentlich besser auszuführen ist.
Warum es mir aber immer wieder schwer fiel die hände schön zusammen zu halten kann ich auch nicht sagen, jedoch schein mir die linke hand mehr tendenz zu haben nach aussen zu gehen als die rechte, die ihre position in der mitte besser halten kann.
Darüber habe ich bereits mit meiner ehemaligen reitlehrerin Sandra gerätselt und ich hatte die vermutung, darin ein ausbalancieren zu suchen.
Warum ich die zügel nicht ruhig halten konnte, ist mir ebenfalls ein rätsel, ich hoffe aber schwer, dieses problem beheben zu können wenn ich die hände in der mitte vor mir ruhig zusammenhalten kann, mit den ellenbogen seitlich am übergang von brustkorb zur lende angelegt.
Schultereindrehen,
Da ich heute die zügel nicht mehr durchängen liess, trat mein missverständniss über das schulter eindrehen sofort zu tage. Jedoch nach kurzer besprechung, so glaube ich, wurde das schulter eindrehen nun entgültig von mir verstanden. Danach übte ich mich einige male auf kleinen volten darin und habe es relativ gut hinbekommen.
Das steuern ergab sich nach und nach besser und da sich anna auch lösen konnte und ich den kompromiss zwischen waden anlegen und locker bleiben, je länger, je besser eingehen konnte, stimmt mich das optimistisch.
Die haltung im oberkörper kann ich schlecht beurteilen, bestimmt muss da noch eine kräftige prise ruhe hinein. Sowie mir die vorstellung von dem absenken meiner inneren organe noch ein unmögliches ist.
Anna durfte sich anschießend noch etwas bewegen an der longe, dies tat sie gut, doch auch hier war das treiben sehr nötig. Mehrfaches abschnauben, abhusten und kratzen mit dem kopf an den vorderbeinen, kauen und schlecken während des reitens.
Longieren:
Falada, die ich bereits von den vormittagen kenne, bewies mir heute ihr temprament und ich hoffe, dass sie sich nicht über mich so aufregen musste, denn da stand kein traktor oder sonst was, das meine sinne hätten wahrnehmen können.
Der schritt von Falada ist zügig, der linke hinterhuf setz sehr bestimmt unter dem schwerpunkt in den sand auf, soweit mein auge das sehen kann.
Ich finde der rechte hinterhuf ist absolut in die richtige richtung orientiert und mit etwas übung sollte sich die hinterhand beitseitig unter den schwerpunkt richten lassen.
Faladas trab war schnell und anfangs auch sehr gut, ich hatte vielleicht etwas wenig standhafte position dabei, auch ein ständiges gehader mit dem longenband, dadurch war sie vielleicht etwas nervös und nicht ganz aufmerksam, meine peitsche jedoch war durchaus auf ihren schweif gerichtet und ihre plötzlichen galopps arteten aus zum ausschlagen und sich nicht mehr einkriegen. ich versuchte meine bewegung zu minimieren und mit dem longenband verbindung zu halten, doch in der unteren ecke brannte sie jedes mal aufs neue durch, als ob wir an einem rodeo wären.
Ich wurde nicht gelassener und muss ehrlich zugeben ich wusste nicht wie ich sie bremsen kann, die HOHOHOHOHs bringen nichts, die gerte war unten, ich stand fast still, jedes mal schlug sie noch heftiger.
Als sie sich dann einkriegte, war ich erstaunt wie lange sie noch in diese ecke starte und wie ruhig sie plötzlich zu mir kam und den rest der longen arbeit mit abhusten und ruhigem schritt erledigte.
Davon gab es heute eigentlich nur ein repetitorium während des mittagesssen, wobei ich mir die begriffe “innere” und “äussere” seite des pferdes einprägen musste.
Weiter fand ich gut nochmals über den ruhepunkt des pferdes zu sprechen, da dieser eben empfänglich für die signale die vom gesäss des reiters kommen ist.
Der aufrechte sitz des reiters ist ebenfalls sehr zentral für diese impulsübertragung, da die nervenstränge die aus der wirbelsäule laufen durch den geraden aufrechten sitz ungehindert in den rumpf
des reiters führen und meiner meinung nach dann auch im zusammenhang stehen mit den seitlich angelegten ellbogen die durch die verlägerung der unterarmen und handgelenke die hände kontrolieren die die zügel führen.
Praktische erfahrung
Anna, deren gang nicht der schnellste ist, war auch heute während des führens bevor sie geritten wurde sehr auf meine aufforderungen angewiesen um konstant vorwärts zu gehen.
Der hintere linke huf positionierte sich sehr gut unter dem schwerpunkt und zeitweise tat dies der rechte hinter huf dem linken gleich. Fortschritt!!
Nicht immer, aber durchaus war dies heute beim führen an der halben longe deutlich erkennbar.
Mein ritt, nach meinem empfinden. Das aufsteigen war heute wieder etwas hektischer wie gestern, dabei verrutsche angeblich auch der sattel etwas. Ich brauchte dann ein moment um das becken aufzurichten, wobei ich an das wasserbecken dachte welches gerade zu stehen hat damit das wasser drinnen bleiben kann, also becken nicht nach vorne schieben, denn sonst schwapt das wasser über.
Als ich dann plötzlich ohne führung dahin schritt, bemerkte ich die bequemlichkeit Annas und musste anfangen mit den waden Anna zu treiben. ( habe ich das recht verstanden? die waden sind gut, da sie auf die natürlichen reflexzoneneinwirken, hingegen die absätze sollten wir nicht gebrachen die sind etwas für grobiane)
Auch hier war der vergleich mit dem fass welches ich einzurahemen haben mit den schenkeln, ohne zu krampfen, eine tolle vorstellung die mir half für die umzusetzung.
Wobei ich sagen muss, dass mir dies nicht immer ganz gelang und anna sich nur langsam, dafür konstant aus ihrer trägheit befreien konnte.
Die beine die nun eine aufgabe hatten mussten aber um den gleichen erholsamen fall zu erlangen, den ich ausser ordentlich positv empfinde, den kompromiss eingehen zwischen dem waden
anlegen und lockerbleiben.
Durch diese leider noch zwiegespaltene aufgabe ergab sich sichtlich unruhe die Anna etwas verwirrte und zeitweise ein schneckentempo verursachte die die römer heute noch nicht in der schweiz hätten ankommen lassen.
Die haltung in den steigbügel machten auf mich einen ziemlich guten eindruck, die verkrampfung der beine, durch das anlegen der waden, fand auch eher in den waden selbst und manchmal im oberschenkel statt.
Das becken vermochte ich auch noch nicht so ruhig am sattel zuhalten wie am tag zuvor wo das pferd noch an der leine geführt wurde.
Da muss ich mich vielleicht noch etwas mehr auf die stützenden gesässmuskeln konzentrieren.
Die hände und der steuervorgang.
Als ich aufgefordert wurde die hände in der mitte vor mir zusammen zuhalten, bemerkte ich, dass mit dem eindrehen der handgelenke und die ringfinger steuerung von dieser stellung wesentlich besser auszuführen ist.
Warum es mir aber immer wieder schwer fiel die hände schön zusammen zu halten kann ich auch nicht sagen, jedoch schein mir die linke hand mehr tendenz zu haben nach aussen zu gehen als die rechte, die ihre position in der mitte besser halten kann.
Darüber habe ich bereits mit meiner ehemaligen reitlehrerin Sandra gerätselt und ich hatte die vermutung, darin ein ausbalancieren zu suchen.
Warum ich die zügel nicht ruhig halten konnte, ist mir ebenfalls ein rätsel, ich hoffe aber schwer, dieses problem beheben zu können wenn ich die hände in der mitte vor mir ruhig zusammenhalten kann, mit den ellenbogen seitlich am übergang von brustkorb zur lende angelegt.
Schultereindrehen,
Da ich heute die zügel nicht mehr durchängen liess, trat mein missverständniss über das schulter eindrehen sofort zu tage. Jedoch nach kurzer besprechung, so glaube ich, wurde das schulter eindrehen nun entgültig von mir verstanden. Danach übte ich mich einige male auf kleinen volten darin und habe es relativ gut hinbekommen.
Das steuern ergab sich nach und nach besser und da sich anna auch lösen konnte und ich den kompromiss zwischen waden anlegen und locker bleiben, je länger, je besser eingehen konnte, stimmt mich das optimistisch.
Die haltung im oberkörper kann ich schlecht beurteilen, bestimmt muss da noch eine kräftige prise ruhe hinein. Sowie mir die vorstellung von dem absenken meiner inneren organe noch ein unmögliches ist.
Anna durfte sich anschießend noch etwas bewegen an der longe, dies tat sie gut, doch auch hier war das treiben sehr nötig. Mehrfaches abschnauben, abhusten und kratzen mit dem kopf an den vorderbeinen, kauen und schlecken während des reitens.
Longieren:
Falada, die ich bereits von den vormittagen kenne, bewies mir heute ihr temprament und ich hoffe, dass sie sich nicht über mich so aufregen musste, denn da stand kein traktor oder sonst was, das meine sinne hätten wahrnehmen können.
Der schritt von Falada ist zügig, der linke hinterhuf setz sehr bestimmt unter dem schwerpunkt in den sand auf, soweit mein auge das sehen kann.
Ich finde der rechte hinterhuf ist absolut in die richtige richtung orientiert und mit etwas übung sollte sich die hinterhand beitseitig unter den schwerpunkt richten lassen.
Faladas trab war schnell und anfangs auch sehr gut, ich hatte vielleicht etwas wenig standhafte position dabei, auch ein ständiges gehader mit dem longenband, dadurch war sie vielleicht etwas nervös und nicht ganz aufmerksam, meine peitsche jedoch war durchaus auf ihren schweif gerichtet und ihre plötzlichen galopps arteten aus zum ausschlagen und sich nicht mehr einkriegen. ich versuchte meine bewegung zu minimieren und mit dem longenband verbindung zu halten, doch in der unteren ecke brannte sie jedes mal aufs neue durch, als ob wir an einem rodeo wären.
Ich wurde nicht gelassener und muss ehrlich zugeben ich wusste nicht wie ich sie bremsen kann, die HOHOHOHOHs bringen nichts, die gerte war unten, ich stand fast still, jedes mal schlug sie noch heftiger.
Als sie sich dann einkriegte, war ich erstaunt wie lange sie noch in diese ecke starte und wie ruhig sie plötzlich zu mir kam und den rest der longen arbeit mit abhusten und ruhigem schritt erledigte.
3.Tag
Theoretische grundlagen:
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
2.tag
Theoretische grundlagen:
Der heutige theorieblock mit fokus auf die einwirkung der zügel auf das pferdemaul zeigte deutlich, das weniger durchaus genug sein kann.
Abwechslungsweise nahm ein lernender das mundstück in die hand und miemte mit den fingern die mundwinkel des pferdes nach.
Das erwartete resultat, dass feinste bewegungen der zügelführenden hand bereits deutlich spührbare impulse auf das pferdemaul übertragen, gewichte ich nach dieser übung/erfahrung umso mehr.
Veranschaulicht wurde auch, dass die zügel doch recht gut aufgenommen werden können, jedoch absolut gleichmässig und locker geführt werden müssen.
Die steuerung kann durchaus erfolgen indem nur mit den ringfingern ein leichter zug gegeben wird der sich auf das empfindliche pferdemaul überträgt. Ebenfalls können leichte bewegungen der ringfinger zur lockerung der kiefermuskulatur des pferdes führen was sich positiv auf das reitverhalten auswirken wird.
Durch das eindrehen der hand eintsteht ein maximaler zug von ca. 5cm, dies entspricht auch ungefähr der natürlichen mundöffnung des pferdes und sollte daher längst genügen.
Seltsamerweise bilde ich mir nun die meinung, dass die einwirkung der trense tatsächlich ein viel stärkeres manuelles wirken der zügelführenden hand benötigt als das mundstück welches nicht zweigeteilt ist.
Das am1.tag besprochene geraderichten durch das schulter eindrehen des reiters, erscheint nun durch die übung und erfahrung,
mit der simulation der mundwinkelpartien, auch von dem her sehr realistisch, denn es entsteht durchaus zug auf das pefrdemaul.
Longen Arbeit
Walk On Top, die nicht gerade sehr taktvoll und nach einer verkrampfung der rechten beinmuskulatur, die durch ihr zörgern beim wechseln in den galopp ausgelöst wurde, zeigte uns wie die hinterhand gymnastiziert werden kann.
Bei der vorhandwende tritt die äussere hinterhand weit nach aussen während die innere hinterhand unter den schwerpunkt zu greifen hat, damit die 180 grad wende geschafft werden kann. Daher eignet sich diese übung ebenfalls zur geraderichtung.
Pepita,
kam mit einem seltsamen hahnentritt auf den platz und wirkte sehr verkrampft was auf körperliche schmerzen die durch ihre arthrose
ausgelöst werden rückschliessen lässt. Dass der traktor der zur reperatur in einer ecke stand auch nicht zu Pepitas weltbild dieses platzes gehöhrte zeigte sie uns bald durch ihr heftiges schnauben und scheuen.
Als dann noch eine person dazu kam, brannte sie durch, schlug kräftig aus, blieb aber freundlich genug um nicht an der leine zu zerren.
Erneut in der besagten ecke, übermannte ihr temprament sie wieder und Pepita´s welt geriet nochmals aus den fugen. Bei der vorhandwende war sie fleissig und anschliessend kehrte auch eine menge ruhe in sie zurück als das kraftfahrzeug weg war.
Anna,
Ganz zu beginn stand sie in der longeleine was mich dazu veranlasste diese sofort fallen zu lassen.
Nun schritt sie davon und wollte nicht anhalten, meine körpersprache konnte sie nicht lesen, und meinen nächsten gedanke auch nicht.
Ich schnappte mir den blauen kessel mit den belohnungen drinnen und schon kam die gefrässige Anna daher gelaufen.
Nun konnte es also beginnen.
Auf der linken innenhand, schaute ich mir den hinterhuf an, dieser war unverändert gut unter den schwerpunkt orientiert. Die aufforderung in den trab erfolgte auch relativ gut. Nach dem seitenwechsel auf die rechte innhand erkannte ich keine veränderung zum vortag, dh. der rechte hinterhuf findet die richtung noch nicht unter den schwerpunkt.
Trab war gut, sehr gleichmässig, im schritt probierte ich Anna auf die hinterhand zeigend dazu zu bewegen ihren hinterhuf mehr in die gewünschte richtung zu bewegen. Gerne hätte ich die vorhandwende übung mit ihr gemacht.
Praktische erfahrung:
Beim aufsteigen konzentrierte ich mich die beine absolut entspannt zu halten, fallen zu lassen.
Ich rückte mich etwas nach vorn, bis ich die gesässmuskeln spüren konnte.
Sofort wurde ich dazu aufgefortert die beine durch zustrecken, anschliessend das knie in den richtigen winkel zu biegen, das bein an zulegen. Nun auf jeden schritt die absätze durchfedern zu lassen, hierbei betätige ich manchmal, muskulatur in den zehen.
Es gab momente da hatte ich das gefühl ich hätte die richtige haltung gefunden.
Auf meine feststellung, dass jetzt meine muskulatur unter den gesässknochen zu spühren sei, kam die antwort ich solle ruhig sitzen. Der schlüssel war gefunden, doch ich konnte nicht ganz immer ruhig, ohne hüftbewegung oben sitzen.
Im rücken gibt es stellen in denen ich spannung aufbaue, daran muss ich bestimmt bald arbeiten, ich befürchte durch das heben der hände und arme wird es nicht besser, auch waren meine hände wirklich verkrampft.
Meine vorlage beim anhalten und losreiten werde ich bestimmt auch bald vollständig zu korrigierenn haben.
Ich habe aber ein gutes gefühl, die lockerheit ist überzeugend.
Was mir helfen könnte die richtige haltung besser zu verinnerlichen wären einige fotos mir der digicam, die mir die reiterlichehaltung aus anderen perspektiven zeigen würde.
Zum führen der pferde werde ich mich ein andermal äussern.
Der heutige theorieblock mit fokus auf die einwirkung der zügel auf das pferdemaul zeigte deutlich, das weniger durchaus genug sein kann.
Abwechslungsweise nahm ein lernender das mundstück in die hand und miemte mit den fingern die mundwinkel des pferdes nach.
Das erwartete resultat, dass feinste bewegungen der zügelführenden hand bereits deutlich spührbare impulse auf das pferdemaul übertragen, gewichte ich nach dieser übung/erfahrung umso mehr.
Veranschaulicht wurde auch, dass die zügel doch recht gut aufgenommen werden können, jedoch absolut gleichmässig und locker geführt werden müssen.
Die steuerung kann durchaus erfolgen indem nur mit den ringfingern ein leichter zug gegeben wird der sich auf das empfindliche pferdemaul überträgt. Ebenfalls können leichte bewegungen der ringfinger zur lockerung der kiefermuskulatur des pferdes führen was sich positiv auf das reitverhalten auswirken wird.
Durch das eindrehen der hand eintsteht ein maximaler zug von ca. 5cm, dies entspricht auch ungefähr der natürlichen mundöffnung des pferdes und sollte daher längst genügen.
Seltsamerweise bilde ich mir nun die meinung, dass die einwirkung der trense tatsächlich ein viel stärkeres manuelles wirken der zügelführenden hand benötigt als das mundstück welches nicht zweigeteilt ist.
Das am1.tag besprochene geraderichten durch das schulter eindrehen des reiters, erscheint nun durch die übung und erfahrung,
mit der simulation der mundwinkelpartien, auch von dem her sehr realistisch, denn es entsteht durchaus zug auf das pefrdemaul.
Longen Arbeit
Walk On Top, die nicht gerade sehr taktvoll und nach einer verkrampfung der rechten beinmuskulatur, die durch ihr zörgern beim wechseln in den galopp ausgelöst wurde, zeigte uns wie die hinterhand gymnastiziert werden kann.
Bei der vorhandwende tritt die äussere hinterhand weit nach aussen während die innere hinterhand unter den schwerpunkt zu greifen hat, damit die 180 grad wende geschafft werden kann. Daher eignet sich diese übung ebenfalls zur geraderichtung.
Pepita,
kam mit einem seltsamen hahnentritt auf den platz und wirkte sehr verkrampft was auf körperliche schmerzen die durch ihre arthrose
ausgelöst werden rückschliessen lässt. Dass der traktor der zur reperatur in einer ecke stand auch nicht zu Pepitas weltbild dieses platzes gehöhrte zeigte sie uns bald durch ihr heftiges schnauben und scheuen.
Als dann noch eine person dazu kam, brannte sie durch, schlug kräftig aus, blieb aber freundlich genug um nicht an der leine zu zerren.
Erneut in der besagten ecke, übermannte ihr temprament sie wieder und Pepita´s welt geriet nochmals aus den fugen. Bei der vorhandwende war sie fleissig und anschliessend kehrte auch eine menge ruhe in sie zurück als das kraftfahrzeug weg war.
Anna,
Ganz zu beginn stand sie in der longeleine was mich dazu veranlasste diese sofort fallen zu lassen.
Nun schritt sie davon und wollte nicht anhalten, meine körpersprache konnte sie nicht lesen, und meinen nächsten gedanke auch nicht.
Ich schnappte mir den blauen kessel mit den belohnungen drinnen und schon kam die gefrässige Anna daher gelaufen.
Nun konnte es also beginnen.
Auf der linken innenhand, schaute ich mir den hinterhuf an, dieser war unverändert gut unter den schwerpunkt orientiert. Die aufforderung in den trab erfolgte auch relativ gut. Nach dem seitenwechsel auf die rechte innhand erkannte ich keine veränderung zum vortag, dh. der rechte hinterhuf findet die richtung noch nicht unter den schwerpunkt.
Trab war gut, sehr gleichmässig, im schritt probierte ich Anna auf die hinterhand zeigend dazu zu bewegen ihren hinterhuf mehr in die gewünschte richtung zu bewegen. Gerne hätte ich die vorhandwende übung mit ihr gemacht.
Praktische erfahrung:
Beim aufsteigen konzentrierte ich mich die beine absolut entspannt zu halten, fallen zu lassen.
Ich rückte mich etwas nach vorn, bis ich die gesässmuskeln spüren konnte.
Sofort wurde ich dazu aufgefortert die beine durch zustrecken, anschliessend das knie in den richtigen winkel zu biegen, das bein an zulegen. Nun auf jeden schritt die absätze durchfedern zu lassen, hierbei betätige ich manchmal, muskulatur in den zehen.
Es gab momente da hatte ich das gefühl ich hätte die richtige haltung gefunden.
Auf meine feststellung, dass jetzt meine muskulatur unter den gesässknochen zu spühren sei, kam die antwort ich solle ruhig sitzen. Der schlüssel war gefunden, doch ich konnte nicht ganz immer ruhig, ohne hüftbewegung oben sitzen.
Im rücken gibt es stellen in denen ich spannung aufbaue, daran muss ich bestimmt bald arbeiten, ich befürchte durch das heben der hände und arme wird es nicht besser, auch waren meine hände wirklich verkrampft.
Meine vorlage beim anhalten und losreiten werde ich bestimmt auch bald vollständig zu korrigierenn haben.
Ich habe aber ein gutes gefühl, die lockerheit ist überzeugend.
Was mir helfen könnte die richtige haltung besser zu verinnerlichen wären einige fotos mir der digicam, die mir die reiterlichehaltung aus anderen perspektiven zeigen würde.
Zum führen der pferde werde ich mich ein andermal äussern.
Tag.1
theoretische hintergründe:
Als erstes wurde uns gezeigt, indem wir hinter dem geführten pferd gingen, wie der hintere huf der innenhand unter den schwerpunkt des pferdes läuft.
Bei beiden pferden war dies auf der linken innenhand der fall, jedoch nach dem seitenwechsel auf die rechte innenhand setzte der rechte hinterhuf noch deutlich ausserhalb der gewünschten position in den sand auf.
In einer ersten theoretischen besprechung wurde erklärt wie der reiter dies mit einer leichten schulterdrehung nach innen korrigieren kann. Mit drei einfachen skizzen wurde der IST und SOLL zustand veranschaulicht und somit ein erstes grosses ziel gesteckt. - DAS GERADERICHTEN
Eine ebenfalls wichtige theoretische grundlage, die heute vermittelt wurde. DAS REITER-PFERD KÖRPERBEWUSTSEIN.
Mit hilfe der gesäss-beckenregion des reiters wirkt dieser auf die hinterhand des pferdes ein, während die schulter die führung der vorderhand beeinflusst.
Beobachtungen am Pferd:
Pinocchio: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf eher gesenkt, schweif angehoben.
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Anna: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf kommt hoch, schweif angehoben, kräftiger trab .
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen: noch etwas ungewohnt, vom tisch, beide zügel in der linke hand haltend, mit dieser in die mähne greiffen, mit der rechten hand den lederriemen des steigbügels festhalten und sobald das linke bein in den bügel steigt mit der rechten hand den gegenzug geben, damit der sattel oben bleibt.
nachdem ich oben war, gings gleich los und meine
schenkel bauten sofort spannung auf, wie ich dies in der klassischen reiterei immer machte. Sofort hatte ich diese (verkrampfung) aufzuheben.
Im stillstand wurde ich instruiert richtig zu sitzen. Ganze 10cm vorrücken beine nach vorne, die gesässknochen konnten sofort den pferderücken spüren und die beine nahmen einen natürlicheren fall an. Nun hatte ich den oberkörper etwas nach hinten zu korrigieren und den bügel unter den fussballen zu rücken.
Anna wurde nun geführt und auf den ersten runden war ich hauptsächlich damit beschäftigt meine beine ohne anspannung ganz natürlich fallen zu lassen, dadurch baute sich mehr gefühl in den füßen auf und ich bemerkte, dass sich das pferd besser fühlte ( abschnauben, guter schritt) wenn ich etwas druck auf den bügel mit dem ballen unter dem grossen zeh aufzubauen vermochte.
Die anschliessenden runden galten der lockerung im gesäss und dem erfühlen des pferdes ohne mit dem eigenen körper mitzubewegen, ohne große anspannung der bauchmuskulatur, dafür mit fast angehaftetem gesäß. ( es sei, dass das pferd mit seinen muskeln arbeite und der reiter dafür mit seinen grauen zellen. nie umgekehrt)
Es gab durchaus momente in denen ich voller freude merkte wie entspannt ich sein konnte (viel relaxter als in der klassischen reitstunde).
Die stellung der hände haben wir nur kurz angeschaut und um wirklich (im!!) sattel zu sitzen
und die beine fallend anlegen zu können, habe ich heute die hände wieder gesenkt und bin mit absolut losen zügeln geritten.
Am liebsten hätte ich die augen für einige runden geschlossen um das pferd noch besser zu erfahren, doch da etwas geschäftigkeit auf dem platz herrschte getraute ich mich dies nicht zu machen. Ich habe mich sogar dabei beobachtet wie ich bei aufkommender hektik ganz nach klassischer art die zügel kurz nahm und mit heftigen manuellen bewegungen das pferd lenkte.
Erstaundlicherweise hat Anna immer auf meinen willen (gehöhrt) und mein langes ausschnaufen als halte signal erkannt.
Ich freue mich unheimlich auf die kommenden wochen, lektionen, arbeitsstunden und hoffe mein körperbewusstsein zu steigern um mit dem pferd kommunikation aufnehmen zu können.
Als erstes wurde uns gezeigt, indem wir hinter dem geführten pferd gingen, wie der hintere huf der innenhand unter den schwerpunkt des pferdes läuft.
Bei beiden pferden war dies auf der linken innenhand der fall, jedoch nach dem seitenwechsel auf die rechte innenhand setzte der rechte hinterhuf noch deutlich ausserhalb der gewünschten position in den sand auf.
In einer ersten theoretischen besprechung wurde erklärt wie der reiter dies mit einer leichten schulterdrehung nach innen korrigieren kann. Mit drei einfachen skizzen wurde der IST und SOLL zustand veranschaulicht und somit ein erstes grosses ziel gesteckt. - DAS GERADERICHTEN
Eine ebenfalls wichtige theoretische grundlage, die heute vermittelt wurde. DAS REITER-PFERD KÖRPERBEWUSTSEIN.
Mit hilfe der gesäss-beckenregion des reiters wirkt dieser auf die hinterhand des pferdes ein, während die schulter die führung der vorderhand beeinflusst.
Beobachtungen am Pferd:
Pinocchio: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf eher gesenkt, schweif angehoben.
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Anna: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf kommt hoch, schweif angehoben, kräftiger trab .
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen: noch etwas ungewohnt, vom tisch, beide zügel in der linke hand haltend, mit dieser in die mähne greiffen, mit der rechten hand den lederriemen des steigbügels festhalten und sobald das linke bein in den bügel steigt mit der rechten hand den gegenzug geben, damit der sattel oben bleibt.
nachdem ich oben war, gings gleich los und meine
schenkel bauten sofort spannung auf, wie ich dies in der klassischen reiterei immer machte. Sofort hatte ich diese (verkrampfung) aufzuheben.
Im stillstand wurde ich instruiert richtig zu sitzen. Ganze 10cm vorrücken beine nach vorne, die gesässknochen konnten sofort den pferderücken spüren und die beine nahmen einen natürlicheren fall an. Nun hatte ich den oberkörper etwas nach hinten zu korrigieren und den bügel unter den fussballen zu rücken.
Anna wurde nun geführt und auf den ersten runden war ich hauptsächlich damit beschäftigt meine beine ohne anspannung ganz natürlich fallen zu lassen, dadurch baute sich mehr gefühl in den füßen auf und ich bemerkte, dass sich das pferd besser fühlte ( abschnauben, guter schritt) wenn ich etwas druck auf den bügel mit dem ballen unter dem grossen zeh aufzubauen vermochte.
Die anschliessenden runden galten der lockerung im gesäss und dem erfühlen des pferdes ohne mit dem eigenen körper mitzubewegen, ohne große anspannung der bauchmuskulatur, dafür mit fast angehaftetem gesäß. ( es sei, dass das pferd mit seinen muskeln arbeite und der reiter dafür mit seinen grauen zellen. nie umgekehrt)
Es gab durchaus momente in denen ich voller freude merkte wie entspannt ich sein konnte (viel relaxter als in der klassischen reitstunde).
Die stellung der hände haben wir nur kurz angeschaut und um wirklich (im!!) sattel zu sitzen
und die beine fallend anlegen zu können, habe ich heute die hände wieder gesenkt und bin mit absolut losen zügeln geritten.
Am liebsten hätte ich die augen für einige runden geschlossen um das pferd noch besser zu erfahren, doch da etwas geschäftigkeit auf dem platz herrschte getraute ich mich dies nicht zu machen. Ich habe mich sogar dabei beobachtet wie ich bei aufkommender hektik ganz nach klassischer art die zügel kurz nahm und mit heftigen manuellen bewegungen das pferd lenkte.
Erstaundlicherweise hat Anna immer auf meinen willen (gehöhrt) und mein langes ausschnaufen als halte signal erkannt.
Ich freue mich unheimlich auf die kommenden wochen, lektionen, arbeitsstunden und hoffe mein körperbewusstsein zu steigern um mit dem pferd kommunikation aufnehmen zu können.
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